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Ein Animationstheater, das lustvoll die Lust am Wahrnehmen anregt
Für Kinder von 9 bis 12 Jahren
(Schulen: ab 3. Klasse)

Von und mit: Verena Bosshard, Agnes Caduff, Simon Gisler
Bau Sinnesparcours: Gabor Nemeth
Theaterpädagogik: Björn Reifler
Produktionsleitung: Roland Lötscher

Premiere: 17. September 2009
Dauer: ca. 75 Minuten
Eine Produktion in Zusammenarbeit mit dem Kantonalen Aktionsprogramm «Thurgau bewegt»

Als Einstieg erfahren die Schüler/innen eine kleine Welt der Sinne.
Da stehen oder liegen Dinge im Raum, ganz alltägliche, die plötzlich duften, kratzen, die Ohren öffnen.
Beispielsweise duftet es aus einem Robbidog. Riecht es nach Vanille oder Nelken? Oder da, aus dem Briefkasten ertönen Geräusche.
Blind gehen die Kinder über einen Minilaufsteg. Die Bodenbeschaffenheiten ändern. Es kitzelt an den Füssen, es sticht oder es ist angenehm kalt. Sie stecken die Hände durch ein Loch und ertasten etwas Weiches, Schleimiges oder Rauhes.

Nach diesem kleinen Sinnesparcours kommen wir zum grossen Experiment:
Der feine Unterschied, oder wer schaut, der findet.
Zwei Szenen, zwei lebende Bilder sind vorbereitet.
Ort der Handlung: Der Gasthof zum Löwen.
Zeit: Es ist Sonntagvormittag.
Drei Gäste haben auf 12 Uhr einen Tisch reserviert. Sie möchten etwas feiern.
Die drei Servicefachangestellten Anna, Dora und Fritz decken den Tisch.
Eine ganz alltägliche Szene. Nichts besonderes.
Nächsten Sonntag das gleiche.
Wieder decken sie den Tisch. Wie am Sonntag davor.
Genau gleich.
Oder ist da etwa doch ein Unterschied?.

«Da ist doch was anders mit dem Gedeck!»
«Sind es noch die gleich grossen Gläser?»
«Da, auf dem Bild hat sich doch was verändert?»
Wer kennt nicht die Rätselaufgabe aus Zeitschriften «Finde den Unterschied»? Zwei Zeichnungen oder Bilder nebeneinander. Auf den ersten Blick ist alles gleich. Auf den zweiten entdeckt der genaue Beobachter aber doch da und dort einen Unterschied.
Genau das ist die Idee unseres Animationstheaters, nur dass die Bilder nicht nebeneinander zu sehen sind, sondern nacheinander. Und zusätzlich sind sie noch bewegt. Da wird es dann doch etwas schwieriger.
Die spielerischen Szenen Der feine Unterschied sollen die Lust am Wahrnehmen aktivieren: der eigenen Wahrnehmung trauen, genau beobachten und das Wahrgenommene formulieren können.

Zum Stück Der feine Unterschied gibt es Unterlagen zur Vor- und Nachbereitung.

Aufführungsbedingungen
Zuschauerzahl: 1 Klasse, max. 25-30
Ort: Aula, Singsaal mind. 10 x 10 m
Der Raum muss verdunkelt sein
Elektr. Anschlüsse: 220 V
Kosten: Mindestgage pro Tag 1’000 Fr. + Spesen (= 2 Aufführungen), jede weitere Vorstellung 500 Fr. + Spesen