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Eine szenische Lesung zur Weihnachtszeit

Mit: Verena Bosshard, Agnes Caduff
Technik: Samuel Schönenberger

Premiere: 20. Dezember 2007
Dauer: ca. 60 Minuten

Gerade freut man sich über die ersten farbigen Blätter, wärmt seine Hände an gebratenen Marronis. Herbstzeit. Geht dann schnell um die Ecke in den grossen Laden und versteht die Welt nicht mehr: Im Oktober Weihnachtskugeln, Weihnachtsglitzer überall. Was ist hier falsch?
Im November müssen tamilische Kellner Weihnachts(mann)mützen tragen und nachts, am 23. Dezember, Weihnachten steht erst noch vor der Tür, rüsten die Läden für den Januar-Ausverkauf. Es ist zum Zynisch werden.
Beinahe werden es, die beiden Schwestern, die grosse Kleine und die kleine Grosse.
Sie tun es dann doch nicht. Erinnerungen kommen dazwischen, die weinen und lachen machen. Die beiden stöbern in Kinderbriefen an das Christkind oder den Weihnachtsmann, die bei der Post hängen geblieben sind, sie erinnern sich an die Engelshaare auf dem Fensterbrett, wenn jeweils das Christkind, den Wunschzettel über Nacht fortgetragen hat.
Und woher kommt eigentlich das Wort Lametta?
Sie finden alte Briefe von Erwachsenen, geschrieben zur Weihnachtszeit in gar nicht immer weihnächtlichen Zeiten. Und vor erinnern sie sich an diesen siebenjährigen elternlosen Jungen und seiner alten Verwandten - diese herrliche Geschichte von Truman Capote.

Aufführungsbedingungen
Ort: Kleinsttheater, Bibliothek, Gaststube, Estrich oder anderer kleiner Raum.
Elektrische Anschlüsse: 1 x 220V